RSS-Update: Challenge - Ein Magazin ueber den israelisch-palaestinensischen Konflikt http://www.challenge-mag.com/de/home CHALLENGE ist eine zweimonatlich erscheinende linksgerichtete Zeitschrift, die sich auf die Darstellung des israelisch-palaestinensischen Konflikts im globalen Zusammenhang spezialisiert hat. Von Arabern und Juden in Jaffa herausgegeben, bietet sie politische Analysen, investigative Berichterstattung, Interviews, Augenzeugenberichte, Gender-Themen, Kunst und vieles mehr. de Sat, 06 Apr 2013 00:00:00 +0300 Sat, 06 Apr 2013 00:00:00 +0300 s.CMS http://www.challenge-mag.com/de/challenge.rss contact@challenge-mag.com 2017 CHALLENGE, Tel Aviv Türkische Freuden für Obama Obama war drei Tage in Israel. Die ganze Zeit über haben wir uns gefragt, warum er eigentlich gekommen ist. Was bringt einen US-amerikanischer Präsidenten nach Israel, gerade zwei Tage nach der Bildung einer neuen israelischen Regierung, während in seinem Land eine entscheidende Debatte über den Staatshaushalt und die Wirtschaftspolitik tobt? Drei Tage suchten wir erfolglos nach dem Geheimnis. Doch wenige Sekunden, nachdem Obama die Air Force One auf dem Weg nach Jordanien betreten hatte, wurde Erklärung veröffentlicht: Netanyahu hatte mit dem türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdogan gesprochen und sich entschuldigt. Die strategischen Beziehungen zwischen Israel und der Türkei sind durch Obamas Vermittlung wiederhergestellt. Der US Präsident kann sich einen großen strategischen Erfolg gutschreiben. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__112/türkische_freuden_für_obama Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__112/türkische_freuden_für_obama Sat, 06 Apr 2013 00:00:00 +0300 Bibi und Ahmadinedschad zehren voneinander Die israelischen Medien beschäftigen sich derzeit intensiv mit der Angelegenheit des iranischen Atomprogramms. [i]Haaretz[/i] hat uns alle mit einem Zitat von Netanjahu überrascht, das aus einer „geschlossenen“ Sitzung stammen soll: „Falls ein Ausschuss zur Untersuchung eines Angriffs auf den Iran einberufen wird, werde ich sagen, dass ich verantwortlich bin.“ Der Ministerpräsident fürchtet sich nicht vor Untersuchungsausschüssen, und jetzt wissen wir alle, dass er zu einem Angriff auf den Iran entschlossen ist. Das Thema war in letzter Zeit dermaßen präsent – ein Krieg ist zwangsläufig absehbar. Schließlich gibt es keinen Rauch ohne Feuer. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__111/bibi_und_ahmadinedschad_zehren_voneinander Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__111/bibi_und_ahmadinedschad_zehren_voneinander Sat, 11 Aug 2012 00:00:00 +0300 Was hat Moshe Silman mit der Besatzung zu tun? Der Akt der Selbstverbrennung des inzwischen verstorbenen Moshe Silman hat das ganze Land erschüttert. Sowohl die Medien als auch Aktivisten der sozialen Protestbewegung haben sich in aufrichtigen Appellen an die Öffentlichkeit gewendet, diesen Akt nicht nachzuahmen. Doch scheinen die Aufrufe wirkungslos gewesen zu sein. Akiva Mafa'ls versuchter Suizid durch Selbstverbrennung [er ist inzwischen verstorben – Anm. d. Red.] traf zeitlich zusammen mit dutzenden anderer Selbstmorddrohungen, die in den letzten Tagen wiederholt ausgesprochen wurden. Es ist anzunehmen, dass noch mehr Versuche stattfinden werden. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__110/was_hat_moshe_silman_mit_der_besatzung_zu_tun? Asma Agbarieh-Zahalka http://www.challenge-mag.com/de/artikel__110/was_hat_moshe_silman_mit_der_besatzung_zu_tun? Thu, 09 Aug 2012 00:00:00 +0300 Die unheilige Dreifaltigkeit: Barak, Netanyahu, Mofaz Um dem Drang nach Neuwahlen zu begegnen und um Israel aus dem selbst geschaffenen Chaos zu erretten trat am Abend des 7. Mai Shaul Mofaz, der Chef der Kadima, in die Regierung Benjamin Netanyahus ein. Worum geht es? http://www.challenge-mag.com/de/artikel__109/die_unheilige_dreifaltigkeit_barak_netanyahu_mofaz Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__109/die_unheilige_dreifaltigkeit_barak_netanyahu_mofaz Fri, 11 May 2012 00:00:00 +0300 Das syrische Volk – ein Opfer des Kalten Krieges Am 24. Februar richtete Tunesien die Konferenz der „Freunde Syriens“ aus. Anwesend waren Außenminister der westlichen Mächte, darunter US-Außenministerin Hillary Clinton. Rußland war eingeladen, lehnte eine Teilnahme jedoch ab, da es nicht über die Teilnehmer und die Agenda informiert sei. Rußland bezweifelt die offiziellen Ziele der Konferenz. Es vermutet, es ginge um die Errichtung einer internationalen Koalition zur Unterstützung einer Seite in diesem Konflikt, wie schon im Fall Libyens. So hat Rußland die Haltung des syrischen Regimes übernommen, obwohl die USA erklärten, sie wollten nicht militärisch intervenieren. Die USA warnen, daß mit Al Quaida verbundene Elemente die Reihen der Rebellen infiltrieren könnten. Sie lehnen es ab, die Freie Syrische Armee zu bewaffnen, da die Identität der Rebellen nicht gesichert sei. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__107/das_syrische_volk_–_ein_opfer_des_kalten_krieges Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__107/das_syrische_volk_–_ein_opfer_des_kalten_krieges Mon, 27 Feb 2012 00:00:00 +0200 Das Abkommen von Doha hat keine Zukunft Mahmoud Abbas von der Palästinensischen Autonomiebehörde ([b]PA[/b]) und Khaled Meshal für die Hamas haben in Doha eine Vereinbarung getroffen. Doch worum handelt es sich dabei ? Wenn Palästinenser versuchen, sich und anderen die Bedeutung dieser Einigung zu erklären, kommen sie leicht in durcheinander. Ist es eine echte Einigung, die umgesetzt werden könnte? Oder ist es eher ein Marketing-Trick, um den Vermittler, den Herrscher Katars Scheich Hamid bin Khalifa Al Thani, zu promoten? Jeder, dessen Gedächtnis nur etwas weiter zurückreicht, wird sich erinnern, wie vor nur einem Jahr, im Januar 2011, Al Jazeera von Doha aus eine aggressive Kampagne gegen Mahmoud Abbas startete. Der Sender veröffentlichte Dokumente, die – seiner Auffassung nach – bewiesen, daß Abbas Palästina und Jerusalem an die Israelis verkauft und die palästinensische Sache verraten habe. Der palästinensische Präsident boykottierte daraufhin den Nachrichtenkanal. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__106/das_abkommen_von_doha_hat_keine_zukunft Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__106/das_abkommen_von_doha_hat_keine_zukunft Sat, 18 Feb 2012 00:00:00 +0200 Wie eine Elefantenherde Wie eine Herde Elefanten werden rassistischen Gesetzesvorhaben vom Likud und von Israel Beteinu durch die Knesset gejagt. In allen Bereichen der Gesellschaft verbreiten sie faschistischen Gestank (siehe die Zusammenstellung unten). Sie zielen auf alles, was auch nur in der aller bescheidensten Weise den Palästinensern oder ihren Unterstützern Hilfe oder Schutz bieten könnte: auf die arabische Sprache, die Medien, die Meinungsfreiheit, NGOs, den Obersten Gerichtshof, Künstler, Akademiker und Universitäten. Und weitere Vorhaben sind schon unterwegs. Zur gleichen Zeit werden Frauen aus dem öffentlichen Raum gedrängt und Arbeiter – Ärzte oder Sozialarbeiter – mit Ignoranz und Ablehnung behandelt. Früher war die Sympathie für den kommunistischen Block oder die arabischen Staaten ein Zeichen von Verrat. Heute reicht es, Israel bei Europa oder den USA zu "denunzieren", um den Titel eines Verräter zu verdienen. Besoffen von der Macht benimmt sich die rechte Mehrheit in der Knesset wie ein Mob. Sie will die Spielregeln, sie will den Charakter des Staates ändern. Warum? Weil sie es wollen und – vor allem – weil sie glauben, daß sie es können. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__105/wie_eine_elefantenherde Michal Schwartz http://www.challenge-mag.com/de/artikel__105/wie_eine_elefantenherde Thu, 15 Dec 2011 00:00:00 +0200 "Setzt Euch an den verdammten Tisch!" Halb hatte US-Verteidigungsminister Leon Panette gebeten, halb befohlen, als er auf dem Saban Forum voller Verzweiflung über den gestoppten Verhandlungsprozeß zwischen Israel und den Palästinensern ausrief: "Setzt Euch an den verdammten Tisch!" Doch keiner von denen, die da gemeint waren, erschien zu diesem jährlichen Forum der Nahostpolitik – weder Israels Premier Benjamin Netanyahu, noch der israelische Außen- oder Verteidigungsminister. Sie geben keinen Penny auf Panetta, sie akzeptieren weder seine Vorschläge noch seine Forderungen. Panetta ist ein Loser. Er verliert den Irak und steckt in Afghanistan fest. Er kooperierte mit der Türkei, um seinen Verbündeten Hosni Mubarak loszuwerden – und bekommt eine Maulschelle, als die ägyptische Demokratie der Moslembruderschaft und den Salafisten 2/3 der Parlamentssitze gab. Panetta hat nichts kapiert. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__104/setzt_euch_an_den_verdammten_tisch! Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__104/setzt_euch_an_den_verdammten_tisch! Mon, 12 Dec 2011 00:00:00 +0200 Ägypten: Zwischen Tragödie und Farce Wenn sich die Geschichte wiederholt, so kommt zuerst die Tragödie, dann die Farce. So beschrieb es Marx für die Ära des dritten Napoleon in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Doch Beobachtung ist auch zutreffend für die ägyptische Revolution: Der Tahrir Platz ist der gleiche, die Jugendlichen sind wieder da und die Polizei. Nur die Slogans haben sich geändert: Statt des Rücktritts von Hosni Mubarak fordern sie die Ablösung von Feldmarschall Mohamed Hussein Tantawi, dem Kopf des regierenden Obersten Militärrates. Nur anders als im ersten Aufstand, der im Januar ausbrach und einen weiten Kreis von Kräften vereinte, gibt es diesmal keinen Konsens der Protestierenden und es ist kein Ausweg aus der Krise zu erkennen. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__103/Ägypten_zwischen_tragödie_und_farce Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__103/Ägypten_zwischen_tragödie_und_farce Wed, 30 Nov 2011 00:00:00 +0200 Requiem für die Palästinensische Autonomiebehörde Die israelische Regierung beschloß Mitte November 2011, die bereits hinausgeschobene Überweisung von Steuereinnahmen in Höhe 100 Millionen Dollar an die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) weiter zu verzögern. Die Klagen von Verteidigungsminister Ehud Barak halfen nichts: Er hatte darauf hingewiesen, daß damit die Gehälter der Polizisten bezahlt werden, die in der Westbank für Sicherheit zuständig sind. Doch die entschlossene Haltung von Finanzminister Yuval Steinitz und Außenminister Avigdor Liebermann setzte sich durch: Es gibt keinen Cent. Die Verzögerung ist die Strafe, die Premier Benjamin Netanyahu für das Ansinnen der PA auf Aufnahme in die UNESCO verhängt hat. Und Palästina ist in die UNESCO aufgenommen worden. Der Antrag war Teil der palästinensischen Offensive zur staatlichen Anerkennung durch die UNO, die von Israel als Kriegserklärung gesehen wird. Die israelische Armee hatte schon eine Reihe von Manövern durchgeführt, um sich auf eine mögliche dritte Intifada im September diesen Jahres vorzubereiten. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__102/requiem_für_die_palästinensische_autonomiebehörde Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__102/requiem_für_die_palästinensische_autonomiebehörde Wed, 23 Nov 2011 00:00:00 +0200 Die Sprecher der Sozialproteste verlieren die Orientierung Alles, bloß keine Politik. Das war die Strategie der Protestbewegung von Anfang an. Nicht rechts, nicht links. Und beinahe jeder Politiker, der die Zeltstadt auf Tel Avivs Rothschild Boulevard besuchen wollte, wurde ohne große Umstände abgewiesen. Die PR-Strategie bestand darin, jede politische Anbindung zu vermeiden – und auf dieser unpolitischen Grundlage erreichte die Unterstützung der Proteste ungekannte Ausmaße. Selbst als der Histradut-Chef Ofer Eini Unterstützung anbot, wurde er verächtlich abgelehnt – und zu Recht: Eini unterstützte die Bildung der derzeitigen Rechtsregierung und war entscheidend für das Scheitern des Streiks des Sozialarbeiter. Die Protestbewegung gestattete ihm nicht, sein Image auf ihre Kosten zu verbessern. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__100/die_sprecher_der_sozialproteste_verlieren_die_orientierung Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__100/die_sprecher_der_sozialproteste_verlieren_die_orientierung Sun, 16 Oct 2011 00:00:00 +0200 Danke, Mohamed Bouazizi, für den Deal um Gilad Shalit Gilad Shalit hat wahrscheinlich nie von Mohamed Bouazizi gehört. Wahrscheinlich hat er auch nie vom arabischen Frühling gehört. Doch der Weg für diesen Deal, der einen israelischen Soldaten befreite, wurde von jenem tunesischen Straßenverkäufer eröffnet, der sich am 17. Dezember 2010 selbst verbrannte und so das Gesicht des Mitteleren Osten verändert hat. An jenem Tag verwandelte sich Gilad Shalid für die Hamas von einem Trumpf in eine Belastung. Deshalb Danke, Mohamed Bouazizi. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__99/danke_mohamed_bouazizi_für_den_deal_um_gilad_shalit Jonathan Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__99/danke_mohamed_bouazizi_für_den_deal_um_gilad_shalit Sat, 15 Oct 2011 00:00:00 +0200 Der Albtraum Israels - ein Szenario Am Freitag, den 23. September 2011, stand der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas alias Abu Mazen, vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen und verkündete Palästinas Antrag auf eine Vollmitgliedschaft. Mit Bezug auf den arabischen Frühling, der ein wesentliches Motiv hinter diesem UN-Antrag ist, sprach er vom palästinensischen Frühling – und erhielt überwältigenden Applaus. Der Antrag wird vom Sicherheitsrat abgelehnt werden, doch die Generalversammlung wird geben, was sie kann: Die Anerkennung Palästinas als Staat mit Beobachterstatus, wie der Vatikan. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__101/der_albtraum_israels_-_ein_szenario Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__101/der_albtraum_israels_-_ein_szenario Mon, 26 Sep 2011 00:00:00 +0300 Warum die Israelische Kommunistische Partei das Regime Assad verteidigt Vorbemerkung der Redaktion: Der folgende Artikel wurde ursprünglich in arabisch geschrieben, als eine Antwort an Muhammad Nafa'a, den Generalsekretär der Kommunistischen Partei in Israel (Maki). Wir publizieren ihn auf Englisch, weil er wichtige Einblicke in die politischen und ideologischen Diskussionen zum Arabischen Frühling gibt. Nafa'a hat öffentlich das Assad Regime gegen den Volksaufstand in Syrien verteidigt. So auch 50 andere kommunistische Parteien. Der Artikel schlägt eine alternative sozialistische Position vor. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__96/warum_die_israelische_kommunistische_partei_das_regime_assad_verteidigt Asma Agbarieh-Zahalka http://www.challenge-mag.com/de/artikel__96/warum_die_israelische_kommunistische_partei_das_regime_assad_verteidigt Sat, 13 Aug 2011 00:00:00 +0300 Die Wurzeln des Aufstands in Syrien Die Wurzeln des arabischen Frühlings liegen im Jahr 2000, einem Jahr historischer Ereignisse, die eine Ära beendeten. Israels Rückzug aus dem Libanon im Juni 2000 war ein Meilenstein. 25 Jahre israelischer Okkupation und seiner Versuche, Libanons Geschick zu bestimmen, kamen an ihr verdientes Ende. Im selben Monat starb Syriens allmächtiger Diktator Hafez al-Assad. Nur vier Monate später brach die zweite palästinensische Intifada aus. Das war das Ende des Osloabkommens und zugleich ein scharfer Bruch in Israels Beziehungen zu seinen arabischen Staatsbürgern, als 13 Menschen auf Demonstrationen zur Unterstützung ihrer palästinensischen Brüder in den besetzten Gebieten getötet wurden. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__95/die_wurzeln_des_aufstands_in_syrien Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__95/die_wurzeln_des_aufstands_in_syrien Sat, 13 Aug 2011 00:00:00 +0300 DA'AM (ODA): Denken ohne Scheuklappen Der Nahostkonflikt kann im Rahmen der gegebenen Kräfteverhältnisse keine Lösung finden. Auf der einen Seite Amerikas Hegemonie (ein wenig erschüttert), Israels Ablehnung, die Spaltung der Palästinenser, und dikatorische Regime. Auf der anderen Seite der extremistische islamische Fundamentalismus. Wer unter diesen Bedingungen eine Lösung versucht hat, der landete bei der Intifada, der Blockade, der Mauer – und Krieg. Die Verhandlungen unter Anleitung der Obamaregierung werden diese Sackgasse nicht durchbrechen. Eine reale Lösung ist nur möglich als Teil eines internationalen politischen und wirtschaftlichen Wandels, der nicht nur Israel, die Palästinenser und die arabische Welt erfasst, sondern auch die westlichen Industrienationen, die heute das Herz der kapitalistischen Ordnung bilden. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__94/daam_oda_denken_ohne_scheuklappen Asma Agbarieh-Zahalka http://www.challenge-mag.com/de/artikel__94/daam_oda_denken_ohne_scheuklappen Sat, 13 Aug 2011 00:00:00 +0300 Die Intifada der Zelte Es sollte im September geschehen. Seit Monaten gab es Warnungen vor einem politischen Tsnuami, wenn die Palästinenser ihre Forderung nach einem Staat vor die UNO bringen. Die israelische Bevölkerung wurde vorbereitet, die Medienkampagne lief heiß. Ausgewählte Armeeeinheiten trainierten für gewalttätige Aufstände, die in Ramallah und Nablus erwartet wurden. Der neue Eiserne Schirm gegen Raketen ist über den südlichen Städten aufgespannt worden – all das schon vorbereitend. Zeitungen und das Fernsehen pressten das Thema bis zum Letzten aus. Es war die Formel der Regierung, um verdrossene Zuschauer ihre Sorgen vergessen zu machen: Furcht führt zu Gehorsam. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__97/die_intifada_der_zelte Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__97/die_intifada_der_zelte Sat, 13 Aug 2011 00:00:00 +0300 Neuwahlen jetzt! Die Regierung hat das Vertrauen des Volkes verloren. Wer soziale Veränderungen will, muß in Neuwahlen um politischen Einfluß kämpfen http://www.challenge-mag.com/de/artikel__98/neuwahlen_jetzt! Da'am/Organization for democratic action http://www.challenge-mag.com/de/artikel__98/neuwahlen_jetzt! Sat, 13 Aug 2011 00:00:00 +0300 Iran und Amerika: Wille zur Veränderung Zwei Wochen sind seit den Wahlen im Iran am 12. Juni 2009 vergangen und der Sturm, den ihr mutmaßliches Ergebnis entfacht hat, will sich nicht legen. Dort wird keine demokratische Meinungsverschiedenheit ausgetragen, wie der Emir von Qatar meint, sondern ein Konflikt zwischen zwei sehr unterschiedlichen Kräften über die Zukunft des Landes. Niemand kann wissen, wer die Wahl wirklich gewonnen hat, doch selbst wenn man davon ausgeht, dass Sieger der amtierende Präsident Mahmoud Ahmadinedschad war, so hat sein Sieg doch einen tiefen Riss offenbart. Der Kampf reicht weit über das zweifelhafte Wahlergebnis hinaus, es geht um die Art der Regierung in Iran. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__93/iran_und_amerika_wille_zur_veränderung Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__93/iran_und_amerika_wille_zur_veränderung Tue, 14 Jul 2009 00:00:00 +0300 Im Mittelpunkt die Siedlungen Seit der Rede des amerikanischen Präsidenten Barack Obama am 4. Juni 2009 an der Universität in Kairo konzentriert sich in Israel wie überall die politische Aufmerksamkeit auf den Siedlungsbau im Westjordanland. Die klare, unverblümte Forderung Obamas lautet: "Einfrieren!" In Israel wurde sie sehr erstaunt aufgenommen, man könnte meinen, sie sei völlig abwegig. Die Regierung Netanyahu reagierte, indem sie auf die "Übereinkünfte" verwies, die Ariel Sharon mit der Bush-Regierung erreicht haben soll, doch die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton bestritt deren Existenz. Hierauf reagierte Israel wiederum mit der Behauptung, der Siedlungsbau sei notwendig, um dem "natürlichen Wachstum" der Siedlungen Rechnung zu tragen und präsentierte ihn damit als humantiären Akt präsentiert, der die Grundbedürfnisse der Bewohner sichert: Wohnraum, Kinderkrippen, Synagogen und andere öffentliche Gebäude. Doch im Gegensatz zu früher sind die Amerikaner dieses Mal keinen Schritt zurück gegangen. Sie kennen die Ausreden, mit denen Israel die enorme Ausweitung der Siedlungen seit der Unterzeichnung der Osloer Verträge bemäntelt. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__92/im_mittelpunkt_die_siedlungen Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__92/im_mittelpunkt_die_siedlungen Sat, 11 Jul 2009 00:00:00 +0300 Internationaler Frauentag 2009 150 Arbeiterinnen und erwerbslose Frauen, alle Mitglieder des Workers Advice Center, WAC, zogen am 08. März durch die Straßen der Tel Aviver Innenstadt und forderten die Regierung auf, die Anwerbung von Arbeitsmigranten zu stoppen, die unter extremsten Ausbeutungs-bedingungen in der Landwirtschaft arbeiten. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__91/internationaler_frauentag_2009 Michal Schwartz http://www.challenge-mag.com/de/artikel__91/internationaler_frauentag_2009 Fri, 17 Apr 2009 00:00:00 +0300 Israel und Hamas haben gesiegt - und wer hat verloren? Das Schauspiel der vom Schlachtfeld zurückkehrenden Panzer, von deren Geschütz die blauweiße israelische Fahne mit dem Davidstern flatterte, die Gesichter der jungen Soldaten, ihre Körpersprache – all dies lässt keine Zweifel am Sieg Israels aufkommen. Wenn wir den Rückzug aus Gaza mit jenem aus dem Libanon vor zwei Jahren vergleichen, bedarf es keiner vielen Worte: Israel hat den Stolz und das Ansehen seiner Armee zurückerobert, die durch den Krieg im Norden schwer beschädigt worden waren. Die Welt wurde daran erinnert, dass es im Nahen Osten nur eine Militärmacht gibt, die diesen Namen auch verdient. Die Abschreckungsfähigkeit, diese magische Kraft, die Israel vor seinen Feinden schützen soll, ist in vollem Umfang wiederhergestellt. Es ist Israels Premierminister, Ehud Olmert, in der Tat gelungen, seine vom Winograd-Ausschuss festgestellten Misserfolge wieder gut zu machen. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__90/israel_und_hamas_haben_gesiegt_-_und_wer_hat_verloren? Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__90/israel_und_hamas_haben_gesiegt_-_und_wer_hat_verloren? Mon, 02 Feb 2009 00:00:00 +0200 Erzwungener Vermittler Am 12. Tag des Krieges in Gaza, als die Ergebnisse des Gemetzels bereits zum Himmel schrieen - 600 Palästinenser tot und 3.000 verwundet, gegenüber zehn getöteten Israelis – gab Verteidigungsminister Ehud Barak folgende Erklärung ab: „Der heutige Tag wird über das Schicksal der Militäroperation entscheiden. Wenn Condoleezza Rice die Ägypter dazu bewegen kann, die Aufgabe zu übernehmen, den Schmuggel über die Philadelphia-Linie (die Grenze zwischen Gaza und Ägypten – YBE) zu verhindern, wird es möglich sein, einen Waffenstillstand zu schließen“ (Shimon Schiffer und Nahum Barnea in [i]Yedioth Aharonot[/i], 07.01.2009). http://www.challenge-mag.com/de/artikel__89/erzwungener_vermittler Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__89/erzwungener_vermittler Mon, 12 Jan 2009 00:00:00 +0200 Israels Verantwortung Mein Artikel Israels Krieg gegen Gaza hat zu meiner Überraschung zahlreiche Reaktionen hervorgerufen, darunter auch solche, die meine Einschätzung, dass die Verantwortung allein bei Israel liegt, ablehnen. In einem solch kurzen Artikel war es zugegebenermaßen nicht möglich, eine umfassende Analyse dieses Krieges vorzulegen, dessen Wurzeln bis 1967 zurückreichen. Ich musste mich daher in manchen Punkten auf allgemeine Aussagen beschränken, die möglicherweise einer etwas ausführlicheren Erläuterung bedürfen. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__88/israels_verantwortung Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__88/israels_verantwortung Tue, 30 Dec 2008 00:00:00 +0200 Krieg gegen Gaza Israels Militäroperation „Gegossenes Blei“ begann am 27. Dezember 2008 und kostete, sehr zur Zufriedenheit der israelischen Öffentlichkeit, am ersten Tag 200 Menschenleben. Schon am Freitag hatten die Zeitungen getönt: “Los, schnappt sie Euch” und am Samstag bekamen die Leute in Gaza, was Israelis ihnen schon lange gewünscht hatten. Es war keine spontane Operation, nicht einfach eine Reaktion auf die Raketen, die in den letzten Tagen auf die Städte im Negev abgefeuert worden waren. Den Angriff hatte Israel in dem vorangegangenen halben Jahr der Ruhe sorgfältig geplant, um den größtmöglichen Gewinn aus ihm zu ziehen – und zugleich gewarnt, die Hamas rüste auf. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__86/krieg_gegen_gaza Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__86/krieg_gegen_gaza Tue, 30 Dec 2008 00:00:00 +0200 Vor den Wahlen ODA (auf Arabisch DA’AM), eine Partei, die Juden und Araber vereint, will die Gesellschaft zum Sozialismus führen. Zu diesem Zweck unterhalten wir Verbindungen zu Arbeiterbewegungen und Gewerkschaften in der ganzen Welt. Wir sind eine Alternative - zum räuberischen Kapitalismus wie zum religiösen Fundamentalismus. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__87/vor_den_wahlen http://www.challenge-mag.com/de/artikel__87/vor_den_wahlen Tue, 30 Dec 2008 00:00:00 +0200 "Politisch festgefahren" Ziad Abu Ziad ist ein alt gedienter Rechtsanwalt und Journalist. Er war der Herausgeber von al –Fajer, der einzigen palästinensischen Zeitung, die sowohl auf Hebräisch als auch auf Arabisch erschien. (Ab 1987 hieß die hebräische Ausgabe Gesher, Brücke.) 1996 wurde Abu Ziad als Jerusalemer Abgeordneter in den palästinensischen Legislativrat gewählt. Bis zu den Wahlen 2006 war er als Minister ohne Geschäftsbereich Mitglied der palästinensischen Regierung. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__85/politisch_festgefahren Jonathan Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__85/politisch_festgefahren Sun, 03 Aug 2008 00:00:00 +0300 Warum Israel den Iran nicht angreifen kann Parallel zu Israels verbalen Ausschweifungen gegen das iranische Nuklearprogramm hat seine Luftwaffe Anfang Juni eine außergewöhnliche Übung durchgeführt. Der New York Times zufolge nahmen mehr als hundert F-15 und F-16 Kampfflugzeuge daran teil; 900 Meilen flogen sie Richtung Westen und kehrten wieder um – die selbe Entfernung müssten sie im Falle eines Angriffs auf die iranischen Atomanlagen in Natanz zurücklegen. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__84/warum_israel_den_iran_nicht_angreifen_kann Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__84/warum_israel_den_iran_nicht_angreifen_kann Tue, 29 Jul 2008 00:00:00 +0300 Was Israel wirklich bedroht: Demokratie in der arabischen Welt Bei seiner Rückkehr aus Annapolis im November 2007 erklärte Premierminister Ehud Olmert, ohne einen palästinensischen Staat an seiner Seite könne Israel nicht überleben. Warum? Weil andernfalls de Palästinenser in den Besetzten Gebieten den Kampf um Eigenstaatlichkeit aufgeben und Bürgerrechte fordern werden. Die Möglichkeit einer arabischen Mehrheit westlich des Jordans vor Augen, müssten die Juden ihnen diese versagen und zur Apartheid Zuflucht nehmen. Unter dem darauf folgenden globalen Druck, deutete Olmert implizit an, werde der jüdische Staat zusammenbrechen. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__83/was_israel_wirklich_bedroht_ demokratie_in_der_arabischen_welt Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__83/was_israel_wirklich_bedroht_ demokratie_in_der_arabischen_welt Tue, 29 Jul 2008 00:00:00 +0300 Ägyptische Arbeiter schreiben die Tagesordnung neu Die Straße vom Flughafen zum Hotel erzählt die ganze Geschichte: Moderne Gebäude verdecken Teile zerfallener, dicht gedrängt stehender Bauwerke, die aussehen, als würden sie gleich zusammenbrechen. Altertümliche Klapperkisten tuckern wie erschöpft dahin, während die neuesten Luxusmodelle an ihnen vorbeizischen. Riesige Plakatwände werben für multinationale Unternehmen. All dies Seite an Seite mit Jahrhunderte alten Moscheen von atemberaubender Schönheit, Zeuginnen einer Zeit, in der Ägypten das Zentrum islamischer Kultur war – nicht nur irgendein Dritte-Welt-Land, das der Welt billige Arbeitskraft zur Ausbeutung zur Verfügung stellt. Das war meine erste Begegnung mit Kairo. Liebe auf den ersten Blick. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__81/Ägyptische_arbeiter_schreiben_die_tagesordnung_neu Asma Agbarieh-Zahalka http://www.challenge-mag.com/de/artikel__81/Ägyptische_arbeiter_schreiben_die_tagesordnung_neu Tue, 20 May 2008 00:00:00 +0300 Mammon in Zion “Was derzeit geschieht, ist Marx’ Rache. Marx hat uns gelehrt, dass Ideologien oft nur die die tatsächlichen Probleme verschleiern. Heute ist der Schleier gefallen. Mammon steht unverhüllt vor uns und verkündet: „Ich bin Dein Gott, oh Israel!“ http://www.challenge-mag.com/de/artikel__82/mammon_in_zion Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__82/mammon_in_zion Tue, 20 May 2008 00:00:00 +0300 Der dritte Weg Noch bringen die Bilder von der israelischen Invasion in Gaza im März das Blut zum Kochen. Mindestens 107 Palästinenser wurden getötet, die meisten Zivilisten. Häuser stürzten über ihren Bewohnern zusammen. Die Hamas tauchte ab und die „stärkste Armee des Nahen Ostens“ fand sich wieder einmal in einem schmutzigen Krieg gegen Unbewaffnete wieder. Daher ihr schneller Rückzug. Jeder weitere Tag hätte in den Augen der Weltöffentlichkeit Minuspunkte gebracht. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__78/der_dritte_weg Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__78/der_dritte_weg Sat, 01 Mar 2008 00:00:00 +0200 Dem Blick verborgen Den Vortrag hat die Autorin am 03. Dezember 2007 auf der Tagung über "Witwenschaft in mediterranen Gesellschaften" am Van Leer Institut in Jerusalem gehalten. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__80/dem_blick_verborgen Orly Almi http://www.challenge-mag.com/de/artikel__80/dem_blick_verborgen Sat, 01 Mar 2008 00:00:00 +0200 Was ihrer Emanzipation im Wege steht Nur wenige Meter trennen Jisr al-Zarqa von Caesarea. Jisr al-Zarqa ist eines der ärmsten Dörfer Israels. Caesarea beherbergt die Elite. Nur wenige Meter – und eine Mauer, die vor sechs Jahren gebaut wurde, damit die Reichen von Caesarea ihre Nachbarn nicht sehen müssen. Eine ähnliche Mauer, nur unsichtbar, trennt Tel Aviv und Jaffa. Dieselbe unsichtbare Wand findet man zwischen dem jüdischen Me-Ami und dem arabischen Um al-Fahm, zwischen Nazareth Ilit und Nazarethz, zwischen Carmiel und den angrenzenden Dörfern – kurz, überall dort, wo Juden und Araber Nachbarn sind. Zwei Welten, um Haaresbreite voneinander getrennt. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__79/was_ihrer_emanzipation_im_wege_steht Asma Agbarieh-Zahalka, Michal Schwartz http://www.challenge-mag.com/de/artikel__79/was_ihrer_emanzipation_im_wege_steht Sat, 01 Mar 2008 00:00:00 +0200 Das Schwinden der Zwei-Staaten- Lösung Nach seiner Rückkehr von der Konferenz in Annapolis erklärte Israels Premierminister Ehud Olmert gegenüber der israelischen Tageszeitung Ha’aretz: „Der Staat Israel kann nicht bestehen, wenn kein palästinensischer Staat ins Leben gerufen wird.“# Eine ähnliche Verlautbarung hatte Olmert im Dezember 2003, in seiner Zeit als Stellvertreter von Premierminister Ariel Sharon, abgegeben. Damals sagte er zu Nahum Barnea von Yediot Aharonot: „Israel wird demnächst eine strategische Entscheidung treffen müssen. … Wir nähern uns dem Punkt, an dem mehr und mehr Palästinenser sagen werden: ,Überredet! Lieberman # hat Recht! Zwischen Jordan und Meer ist kein Platz für zwei Staaten. Alles, was wir verlangen, ist das Wahlrecht.’ Wenn sie diesen Punkt erreicht haben“, so Olmert, „verlieren wir alles. … Es schüttelt mich bei dem Gedanken, dass die liberalen jüdischen Gruppen, die den Kampf gegen die Apartheid in Südafrika geführt haben, den Kampf gegen uns anführen werden.“ http://www.challenge-mag.com/de/artikel__72/das_schwinden_der_zwei-staaten-_lösung Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__72/das_schwinden_der_zwei-staaten-_lösung Tue, 01 Jan 2008 00:00:00 +0200 Pakistan ist nicht allein Der Mord an Benazir Bhutto im Dezember 2007 hat Pakistan ins Rampenlicht gerückt: eine Nuklearmacht in einer Region voller ethnischer und nationaler Konflikte, angrenzend an Indien, China, Afghanistan und Iran. Während Diktator-Präsident Pervez Musharraf alles tut, um die Fakten von Bhuttos Ermordung zu verschleiern, breitet sich die Überzeugung aus, dass er dabei seine Finger im Spiel hatte. Jedenfalls bestreitet niemand, dass er gute Gründe hatte, den Schutz Bhuttos zu vernachlässigen. Sie war unter der Ägide der USA nach Pakistan zurückgekehrt, um sich die Macht mit ihm zu teilen. Die Vereinigten Staaten hatten den Deal vermittelt, weil sie sich dachten, Bhutto könne Musharraf, der jegliches Ansehen bei der Bevölkerung verloren hat, zu einer weiteren Amtszeit als Präsident verhelfen. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__73/pakistan_ist_nicht_allein Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__73/pakistan_ist_nicht_allein Tue, 01 Jan 2008 00:00:00 +0200 Wirtschaftskrieg in Gaza Schluss mit den Lügen und der Wortverdreherei. Endlich spricht Israel aus, was es in der Vergangenheit nie einräumen wollte: Seinen Krieg gegen die palästinensische Bevölkerung. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__74/wirtschaftskrieg_in_gaza Yossi Wolfson http://www.challenge-mag.com/de/artikel__74/wirtschaftskrieg_in_gaza Tue, 01 Jan 2008 00:00:00 +0200 Der Friedensstifter Es ist mir gelungen, Frieden zwischen den Israelis und den Palästinensern zu stiften. In einem Interview im Vorfeld der Konferenz von Annapolis behauptete der Verhandler der PA, Saeb Erekat, Frieden sei innerhalb einer halben Stunde zu machen. Die Grundlage, allgemein bekannt, sei Clintons Entwurf: zwei Staaten, Grenzberichtigungen und die Teilung Jerusalems. Bei mir dauerte es zwei Stunden bis zum Frieden – oder, naja, zwei Jahre. Ich brachte ihn 2009. Ich sah den Schnellzug durch die Sichere Passage von Gaza zur Westbank gleiten. Ich brachte israelische, palästinensische und jordanische Bauern zusammen, wir planen eine dreistaatliche Bio-Kooperative. Jerusalem ist die Hauptstadt aller! Hurra! http://www.challenge-mag.com/de/artikel__75/der_friedensstifter Jonathan Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__75/der_friedensstifter Tue, 01 Jan 2008 00:00:00 +0200 Das erste Gebot Bei der gewaltigen Machtdemonstration der Fatah in Gaza, anlässlich des dritten Todestags von Yasser Arafat am 12. November 2007, töteten Sicherheitskräfte der Hamas sieben Demonstranten und verletzten mehr als sechzig. Mobilisiert hatte die 200.000 Teilnehmer der Demonstration ohne Zweifel das Bild Arafats, Symbol eines verlorenen und sehnlich vermissten palästinensischen Konsenses. Mit einer derart hysterischen Reaktion der Hamas hatte man nicht gerechnet. Die Unverhältnismäßigkeit war Ergebnis des Drucks, unter dem die Hamas steht. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__71/das_erste_gebot Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__71/das_erste_gebot Thu, 01 Nov 2007 00:00:00 +0200 Hexenkessel Libanon Wer hat 2006 den Libanonkrieg gewonnen? Die Frage ist heiß umstritten – weniger allerdings zwischen Israelis und Arabern als unter den Arabern selbst, besonders den Libanesen. In Israel ist man sich einig: Das Winograd-Komitee, von Premierminister Ehud Olmert für die Untersuchung seiner Kriegsführung eingesetzt, hat diese als einen Fehlschlag bezeichnet. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__70/hexenkessel_libanon Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__70/hexenkessel_libanon Thu, 01 Nov 2007 00:00:00 +0200 Auf dem Niveau von Bettlern Einst war der israelisch-palästinensische Konflikt die Mutter aller Probleme im Nahen Osten. Heute ist er einer von vielen. Hierfür können wir in erster Linie US-Präsident George W. Bush und seinem Krieg im Irak danken. Außer dieses unglückliche Land in Schiiten, Sunniten und Kurden zu spalten hat Bushs Krieg die Geopolitik der Region verändert. War damals Saddam Husseins Irak die Regionalmacht, so ist es heute Mahmoud Ahmadinejads Iran. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__1/auf_dem_niveau_von_bettlern Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__1/auf_dem_niveau_von_bettlern Mon, 01 Jan 2007 00:00:00 +0200 Die Zerschlagung der organisierten Arbeit in Israel Das Israel des 21. Jahrhunderts mag seine Arbeiter unterwürfig, verfügbar, mobil und billig. Das war nicht immer so. Jahrzehntelang hielt das herrschende Establishment aus Mapai und Histadrut ein hohes Maß an Einkommensgleichheit sowie ein differenziertes Netz von Tarifverträgen, das die Rechte der Arbeiter garantierte, aufrecht. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__15/die_zerschlagung_der_organisierten_arbeit_in_israel Assaf Adiv http://www.challenge-mag.com/de/artikel__15/die_zerschlagung_der_organisierten_arbeit_in_israel Mon, 01 Jan 2007 00:00:00 +0200 Der zweite Libanonkrieg – ein Überblick Die Auswirkungen des zweiten israelischen Libanonkriegs sind vor dem Hintergrund der dramatischen Ereignisse zu sehen, die die Region in den vergangenen drei Jahren erschüttert haben: Der Sturz Saddam Husseins, der Wahlsieg der Hamas und die Veränderungen in Israels politischer Ökonomie. Diese Ereignisse wiederum muss man mit dem politischen Vakuum in Bezug setzen, dass die Sowjetunion mit ihrem Niedergang hinterlassen hat. Auf zwei Arten wurde dieses Vakuum aufgefüllt: durch die neoliberalen Konzeptionen des globalen kapitalistischen Regimes einer- und durch den islamistischen Fundamentalismus andererseits. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__76/der_zweite_libanonkrieg_–_ein_Überblick Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__76/der_zweite_libanonkrieg_–_ein_Überblick Wed, 01 Nov 2006 00:00:00 +0200 Der erste postzionistische Krieg Drei Wochen nach dem Waffenstillstand wirkt die politische Lage in Israel, als stehe das Land vor einem Zusammenbruch. Premierminister Ehud Olmert, Verteidigungsminister Amir Peretz und der Generalstabschef der Armee Dan Halutz sind in der öffentlichen Meinung abgesackt. Immerhin 63 % der Bevölkerung finden, Olmert solle zurücktreten; 74 % wollen Peretz’ Kopf, 54 % den von Halutz. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__2/der_erste_postzionistische_krieg Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__2/der_erste_postzionistische_krieg Fri, 01 Sep 2006 00:00:00 +0300 Medizinische Abriegelung Anfang Mai warnten Hilfsorganisationen, der Gaza-Streifen befinde sich am Rande einer humanitären Katastrophe. Das Gesundheits- und Wohlfahrtssystem sei im Zusammenbruch begriffen. Internationale Hilfsfonds waren seit dem Wahlsieg der Hamas im Januar eingefroren. Auf Eis lagen auch die Gelder, die Israel für die Palästinensische Autonomiebehörde, PA, beitreibt, wie Einfuhrzölle und die Einkommenssteuer der in Israel arbeitenden Palästinenser; nach den Bestimmungen der Osloer Verträge ist Israel verpflichtet, diese an die PA weiterleiten – doch es weigert sich. Dies erinnerte an ein Statement von Dov Weinglass, einem ehemaligen Berater von Ariel Sharon: Als Folge des Sieges der Hamas, so sagte er, würden die Palästinenser auf Diät gehen müssen. Gleichermaßen ernüchternd waren die Worte des neuen Premierministers Ehud Olmert vom 20. Juni 2006, als Qassam-Raketen auf die israelische Stadt Sderot fielen und die israelische Luftwaffe Gaza beschoss: „Die Leben der Leute von Sderot sind wichtiger als die der Leute in Gaza.“ http://www.challenge-mag.com/de/artikel__18/medizinische_abriegelung Orit Soudry http://www.challenge-mag.com/de/artikel__18/medizinische_abriegelung Sat, 01 Jul 2006 00:00:00 +0300 Reality Now! Am 26. Februar 2006, etwa einen Monat nach den palästinensischen Parlamentswahlen, gab Ismail Haniyeh von Hamas der Washington Post ein Interview. Kurz zuvor hatte er vom Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Abu Mazen, einen Termin für die Regierungsbildung erhalten. Das Interview führte die Journalistin Lally Weymouth von Newsweek. Es glich eher einer Hatz, denn Weymouth ließ Haniyeh in Sachen Anerkennung Israels nicht in Ruhe. Sie stellte diese Frage in unterschiedlicher Form immer wieder und jedes Mal wich Haniyeh ihr aus. Als sie z.B. fragte, ob Hamas Israel anerkennen würde, wenn es sich aus allen 1967 eroberten Gebieten zurückzöge, antwortete er: „Falls Israel sich auf die Grenzen von 1967 zurückzieht, werden wir stufenweise Frieden schaffen.“ Weymouth ließ ein bisschen locker und ging zu anderen Themen über, um am Ende dann wieder zuzupacken: „Werden Sie Israel anerkennen?“ Endlich gab es eine klare Antwort: „Wenn Israel erklärt, dass es dem palästinensischen Volk einen Staat geben wird und es wieder in alle seine Rechte einsetzt, dann sind wir bereit es anzuerkennen.“ http://www.challenge-mag.com/de/artikel__3/reality_now! Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__3/reality_now! Wed, 01 Mar 2006 00:00:00 +0200 Eine Arbeiterpartei: Von der Idee zur Notwendigkeit Die Vorstellung von einer Partei der Arbeiter nahm erstmals am 11. Februar 2006 Gestalt an als sich dreißig Arbeiter und Jugendliche zur Eröffnung der Wahlkampagne von ODA, der Organisation for Democratic Action, im Almaden-Theater in Haifa versammelten. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__16/eine_arbeiterpartei_von_der_idee_zur_notwendigkeit Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__16/eine_arbeiterpartei_von_der_idee_zur_notwendigkeit Wed, 01 Mar 2006 00:00:00 +0200 Die arabischen Parteien – Unruhig, doch nicht genug, um sich zu verbünden Bei den für den 28. März 2006 angesetzten Wahlen in Israel müssen die Parteien 2 % der Stimmen hereinholen, um in die Knesset zu kommen. Das entspricht 80.000 Stimmen, genug für drei Sitze. (Eine Partei hat entweder drei Sitze oder keinen.) Diese neue Hürde (2003 waren es 1,5 %) wird für die arabischen Parteien - Hadash, Balad und Ra’am (die Vereinigte Arabische Liste), ebenso wie Die Arabisch-Nationale Partei, die von Muhammad Kana’an angeführt wird - ein Problem. Möglicherweise gelingt es keiner von ihnen, die Hürde zu überspringen. Diese Sorge reicht jedoch nicht dazu aus sie anzuspornen kleinliche Streitereien beizulegen. Obwohl die politischen Differenzen unbedeutend sind, ist ein schwacher Versuch sich zusammen zu tun, noch im Keim erstickt. Jetzt ist die Deadline vorbei und es stehen vier getrennte arabische Listen zur Wahl. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__14/die_arabischen_parteien_–_unruhig_doch_nicht_genug_um_sich_zu_verbünden Assaf Adiv http://www.challenge-mag.com/de/artikel__14/die_arabischen_parteien_–_unruhig_doch_nicht_genug_um_sich_zu_verbünden Wed, 01 Mar 2006 00:00:00 +0200 "Im Dunkeln kannst Du nicht weit gucken …" Dies ist die zentrale Aussage der Weltgesundheitsorganisation, WHO, und der Beweggrund für ein einzigartiges Filmprojekt, das sie durchgeführt hat. Maria Restrepo, Regisseurin des Projekts, erklärt es folgendermaßen: „Menschen, die in einem Zustand ständigen Kriegs leben, werden nicht von der unmittelbaren Bedrohung ihres Lebens in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch von der unsicheren wirtschaftlichen Lage und dem Zusammenbruch der Sozialstruktur. Wir dachten, die Möglichkeiten des Kinos wären am besten geeignet, die Gesundheitsprobleme darzustellen, die die Bürger Israels und Palästinas ertragen.“ http://www.challenge-mag.com/de/artikel__21/im_dunkeln_kannst_du_nicht_weit_gucken_… Sharon Horodi http://www.challenge-mag.com/de/artikel__21/im_dunkeln_kannst_du_nicht_weit_gucken_… Wed, 01 Mar 2006 00:00:00 +0200 "Nur durch Gespräche werden keine israelischen Zugeständnisse erreicht." Muhammad Abu Tir, 55, hat insgesamt 25 Jahre in israelischen Gefängnissen verbracht. Erst vor kurzem hat er wieder eine Haftzeit beendet. Ohne Zweifel war er ein Mann mit viel Zeit. Das ist vorbei. Wir haben ihn an einem winterlichen Tag in seinem Haus in Sur Baher getroffen, einem der 28 Dörfer, die Israel 1967 zu Jerusalem hinzuannektiert hat. Es war drei Uhr nachmittags, aber Abu Tir hatte noch nicht gefrühstückt. Er zieht von Interview zu Interview, von Treffen zu Treffen, Als Nummer 2 der nationalen Liste von Hamas wird er wohl das Ministerium leiten, dass sich der Befreiung der politischen Gefangenen widmet. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__9/nur_durch_gespräche_werden_keine_israelischen_zugeständnisse_erreicht Roni Ben Efrat, Assaf Adiv http://www.challenge-mag.com/de/artikel__9/nur_durch_gespräche_werden_keine_israelischen_zugeständnisse_erreicht Wed, 01 Mar 2006 00:00:00 +0200 Die Wahlkarte Als der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Abu Mazen den Tag für die Wahlen zum palästinensischen Parlament, den 25. Januar 2006, verkündete, hatte er zwei Dinge im Sinn. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__4/die_wahlkarte Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__4/die_wahlkarte Tue, 01 Nov 2005 00:00:00 +0200 Konflikte und Gespräche Man sagt, der Name Bil’in stamme von dem arabischen bilaein, „keine Quelle“. Denn in der Tat fehlt dem Dorf in der Westbank eine eigene Wasserquelle.Von anderen Strömungen wird das Dorf hingegen überflutet: Der nationalen Strömung der Fatah-Bewegung, den Anarchisten, die aus Israel kommen, und den Mitgliedern des International Solidarity Movement. Alle schließen sich im Kampf gegen die Sperrmauer harmonisch zusammen. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__11/konflikte_und_gespräche Orit Soudry http://www.challenge-mag.com/de/artikel__11/konflikte_und_gespräche Tue, 01 Nov 2005 00:00:00 +0200 Sie kriegen nicht genug von Sharon Jetzt, da sich der Nebel über dem Rückzugsplan aus Gaza gehoben hat, bleibt die Frage: „War das das, was die Linke wollte, als sie aufhörte, Sharon zu fürchten, und begann, ‚Arik’ zu lieben? http://www.challenge-mag.com/de/artikel__10/sie_kriegen_nicht_genug_von_sharon Nir Nader http://www.challenge-mag.com/de/artikel__10/sie_kriegen_nicht_genug_von_sharon Tue, 01 Nov 2005 00:00:00 +0200 Die Armen bestrafen Anfang August wurden Schritte unternommen, in Israel den Wisconsin-Plan umzusetzen – hier ist er als Me-ha-Lev bekannt: „Aus dem Herzen“. Das Mitte der 1990er im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin Mitte der 1990er entwickelte Konzept signalisiert eine neue Stufe der Privatisierung sozialer Dienstleistungen, die darauf abzielt, den Wohlfahrtsstaat abzuschaffen. Der Anteil der Sozialhilfeempfänger in Israel ist im Vergleich mit den meisten westlichen Ländern in der Tat viel zu hoch. Gäbe es Arbeitsplätze, würde es sicherlich Sinn machen, den Sozialhilfeempfängern dabei zu helfen zu „Lohnempfängern“ zu werden. Das Problem ist, dass es keine Jobs gibt. In seiner israelischen Variante wird der Wisconsin-Plan eingeführt, um die Fallzahlen um Tausende von Menschen zu senken, ohne diesen eine Beschäftigung zuzusichern. Implizites Ziel ist es, die Ausgaben zu reduzieren, indem man die Armen bestraft. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__17/die_armen_bestrafen Assaf Adiv http://www.challenge-mag.com/de/artikel__17/die_armen_bestrafen Thu, 01 Sep 2005 00:00:00 +0300 Körbe flechten zwischen zwei Welten Gemeinsam mit Hanitzotz Publishing House, HPH, und dem Workers Advice Center, WAC, hat Sindyanna of Galilee in Nazareth einen Kurs im Korbflechten ins Leben gerufen. Zehn Frauen haben daran teilgenommen, meist Hausfrauen. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__22/körbe_flechten_zwischen_zwei_welten Hanan Manadreh http://www.challenge-mag.com/de/artikel__22/körbe_flechten_zwischen_zwei_welten Fri, 01 Jul 2005 00:00:00 +0300 Das erfundene Trauma Israel ist entschlossen, seine Siedlungen im Gaza-Streifen Mitte August zu räumen. Bis vor Kurzem haben die rechten Widersacher des Loslösungsplans Fortschritte gemachth. Laut einer Untersuchung von Yediot Aharonot sank der Anteil der Unterstützer des Plans von 64 % im Februar auf 53 % Anfang Juni. Drei Wochen später hatte sich der Trend umgekehrt. Die Unterstützung stieg wieder auf 62 %. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__6/das_erfundene_trauma Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__6/das_erfundene_trauma Fri, 01 Jul 2005 00:00:00 +0300 Die demokratische Masche Bei ihrem Besuch im Nahen Osten hat US-Außenministerin Condoleezza Rice Ägypten nicht ausgelassen. Am 20. Juni 2005 sprach sie an der Amerikanischen Universität in Kairo über Amerikas Kampf für Demokratie in der Region. Dazu gehörte auch dieses herzzerreißende Statement: http://www.challenge-mag.com/de/artikel__33/die_demokratische_masche Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__33/die_demokratische_masche Fri, 01 Jul 2005 00:00:00 +0300 Hurrikan Gaza 15. September 2005 http://www.challenge-mag.com/de/artikel__5/hurrikan_gaza Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__5/hurrikan_gaza Fri, 01 Jul 2005 00:00:00 +0300 Dilemmata nach Oslo Im Juni 2005 ist Israel in sein 38. Jahr als Besatzer eingetreten. Wir haben uns entschieden diesen Jahrestag mit einem Interview mit Professorin Anat Biletzki zu beginnen, die stets kompromisslos gegen die Besatzung gekämpft hat. Biletzki steht der Abteilung für Philosophie an der Universität Tel Aviv vor. Seit 2001 ist sie auch Vorstandsvorsitzende von B’tselem („Im Bilde“), der möglicherweise wichtigsten Menschenrechtsorganisation in Israel. Sie ist die Koordinatorin von Ha-Campus lo Shotek (Der Campus wird nicht schweigen), dessen Abteilung an ihrer Universität ca. 400 Fachbereiche und Studenten umfasst. Biletzki gehört zu jenen acht Frauen in Israel und Tausend in der ganzen Welt, die gemeinsam für den Friedensnobelpreis nominiert wurden. Roni Ben Efrat hat sie am 03. Juli 2005 für zwei spannende Stunden in ihrem Büro getroffen. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__13/dilemmata_nach_oslo Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__13/dilemmata_nach_oslo Fri, 01 Jul 2005 00:00:00 +0300 Gewissen vs. Gewissen Nach dem Abendessen nahm sie ihr Buch heraus und unterrichtete mich über Moses und das Schilfrohr und ich fieberte, alles über ihn zu erfahren; aber nach und nach rückte sie damit heraus, dass Moses schon ziemlich lange tot war; danach hatte ich nicht mehr viel Interesse an ihm, weil ich von toten Leuten nichts halte. Mark Twain, Die Abenteuer des Huckleberry Finn, Kapitel I. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__20/gewissen_vs_gewissen Stephen Langfur http://www.challenge-mag.com/de/artikel__20/gewissen_vs_gewissen Fri, 01 Jul 2005 00:00:00 +0300 Gift auf den Weiden von Tuwani: Die weißen Hemden Ein Frühlingsmorgen Ende März. Die Fahrt vom Checkpoint nach Tuwani dauert eine Viertelstunde. Ausgedehntes Weideland erstreckt sich auf beiden Seiten des Asphalts. Normalerweise würde der Übergang vom geschäftigen Tel Aviv zum Busen der Natur uns Städter in Entzücken versetzen, aber heute ist der Zauber von Zorn getrübt. Es ist keine Vergnügungsreise. Wir sind in Arbeitskleidung unterwegs. In der Vorbesprechung gestern Abend hat mir Ra’anan Alexandrovich von Ta’ayush gesagt: „Bring Handschuhe mit – solche wie Gärtner sie benutzen.“ Ich ging mir sofort welche kaufen. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__19/gift_auf_den_weiden_von_tuwani_die_weißen_hemden Orit Soudry http://www.challenge-mag.com/de/artikel__19/gift_auf_den_weiden_von_tuwani_die_weißen_hemden Fri, 01 Jul 2005 00:00:00 +0300 Dritte Runde Offiziere der israelischen Armee warnen häufig vor folgendem Szenario: Bald nach dem Rückzug aus Gaza werden die Palästinenser merken, dass Sharon keine Kaninchen mehr aus dem Hut hervorzaubern kann, jedenfalls nicht für sie, und sie werden wieder anfangen zu randalieren. Das nennen die Offiziere die „dritte Runde“. Sie sind ernst zu nehmen: Dieselben Militärkreise haben 1999 den Ausbruch der zweiten Intifada vorhergesagt. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__7/dritte_runde Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__7/dritte_runde Sun, 01 May 2005 00:00:00 +0300 Catch 67 in Jerusalem Seit Anfang 2004 ist die Zahl der Selbstmordanschläge auf Israelis drastisch gesunken. Manche neigen dazu, diese Tatsache mit der Sperranlage in Verbindung zu bringen, die Israel im nordwestlichen Teil der Westbank gebaut hat. Doch diese Anlage kann mit dem Abflauen nichts zu tun haben, aus dem einfachen Grund, dass sie Tausende palästinensischer Arbeiter nicht davon abhält, illegal nach Israel hinüber zu kommen. Wir haben im November 2004 haben von ca. 2000 berichtet, die dies regelmäßig tun. # Sie umgehen die Checkpoints und reisen nach Jerusalem (wo die Mauer noch lange nicht fertiggestellt ist). Vor dort teilen sie sich ein Taxi wohin auch immer sie wollen. In dem Fall, mit dem wir uns beschäftigt hatten, fahren sie zu einer arabischen Stadt in Israel. Dort arbeiten sie und schlafen auf den Feldern. Die Strafen sind streng, also können wir annehmen, dass sie das Risiko nicht eingehen würden, wenn es nicht gering wäre. Wenn Arbeiter so einfach durchkommen, dann auch andere. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__54/catch_67_in_jerusalem Stephen Langfur http://www.challenge-mag.com/de/artikel__54/catch_67_in_jerusalem Sun, 01 May 2005 00:00:00 +0300 Unilaterales Geben und Nehmen In früheren Tagen haben linke Führer angewidert das Gesicht verzogen, wenn rechte Rowdies „Arik, König von Israel“ riefen. Am 20. Februar 2005 jedoch – nachdem das Kabinett „Ariks“ Rückzugsplan angenommen hatte – strahlten die Minister voll selbstgefälliger Befriedigung. Sie konnten sich grade noch zurückhalten „Arik, König von Israel“ auszurufen. Für sie hat Sharon zu vollenden begonnen, was die Vereinbarungen von Oslo nie zu thematisieren gewagt hatten: die Räumung von Siedlungen. Die Medien haben ihm einen Platz im Pantheon versprochen Er ist der Mann, der den Termin für „das Ende der Besatzung“ bestimmt, „ein neues Kapitel in der Geschichte des Nahen Ostens“ eröffnet hat (Shimon Shiffer, Yediot Aharonot, 20.02.2005). An diesem festlichen Sonntag wollten nur wenige daran erinnert werden, dass die Regierung praktisch im selben Atemzug mit der Zustimmung zum Rückzug auch entschieden hat, die berüchtigte „Trennmauer“ so zu bauen, dass praktisch 7 % der Westbank unilateral annektiert werden. Wie Sharon zeigt, funktioniert das Prinzip unilateralen Handelns in beide Richtungen. Doch das war nicht einer seiner berühmten Tricks. Die Arbeitspartei ist bei der Entscheidung über die Mauer, die Israel die großen urbanen Siedlungsgebiete Maaleh Adumim und Gush Etzion angliedert, vollwertiger Partner. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__8/unilaterales_geben_und_nehmen Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__8/unilaterales_geben_und_nehmen Tue, 01 Mar 2005 00:00:00 +0200 Abu Mazens zweiter Anlauf Der Tod Yassir Arafats hat auf der Bühne des israelisch-palästinensischen Konflikts fieberhafte Aktivität ausgelöst. Solange er am Leben war, schien die Zeit still zu stehen. Während der diplomatische Boykott durch Israel und die USA jeglichen politischen Fortschritt verhinderte, ging die Unterdrückung der Palästinenser ungehindert weiter. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__24/abu_mazens_zweiter_anlauf Michal Schwartz http://www.challenge-mag.com/de/artikel__24/abu_mazens_zweiter_anlauf Sat, 01 Jan 2005 00:00:00 +0200 Der Sack des Aeolus Aeolus war der Wächter der Winde. Er übergab Odysseus einen Sack voll böser Winde und wies ihn an, diesen, während ihn eine sanfte Brise heim trug, fest verschlossen zu halten. Beim Anblick seines lieblichen Ithaka fiel der große Reisende in Schlaf. Seine Männer, in der Annahme, in dem Sack befinde sich ein Schatz, öffneten diesen und lösten ein Hurrikan aus. Odyssee, Buch 10 http://www.challenge-mag.com/de/artikel__25/der_sack_des_aeolus Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__25/der_sack_des_aeolus Mon, 01 Nov 2004 00:00:00 +0200 Rückzugsstörungen Am 14. April 2004 hat der israelische Premierminister Ariel Sharon US-Präsident George W. Bush einen Brief geschrieben, in dem er seine Entscheidung bekanntgab, die „Roadmap“ auf Eis zu legen und statt dessen einen einseitigen Rückzug aus dem Gazastreifen durchzuführen. Die israelische Öffentlichkeit erfuhr die wichtigsten Punkte zwei Tage später. Sharons neuer Plan setzte einen Kampf innerhalb seiner eigenen Partei, dem Likud in Gang, der seine Autorität in Frage stellt. Neuwahlen sind durchaus möglich. Auf der palästinensischen Seite hat die Aussicht auf einen israelischen Rückzug die Frage aufgeworfen, wer Gaza regieren wird. Im Juli kam es – wenn offiziell auch unter der Parole des Kampfs gegen die Korruption - fast zu einem Staatsstreich gegen den Präsidenten der Autonomiebehörde Yassir Arafat. Seitdem sind die Unruhen abgeklungen, aber die palästinensische Bühne schäumt und brodelt. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__26/rückzugsstörungen Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__26/rückzugsstörungen Wed, 01 Sep 2004 00:00:00 +0300 Rückzug à la Sharon Am 08. Juni 2004 hat Ehud Olmert, der israelische Minister für Industrie und Handle, seine Absicht bekannt gegeben das Industriegebiet Erez an der Nordgrenze des Gazastreifens zu Israel zu schließen. Einst als Beispiel der Koexistenz beworben umfasst Erez sowohl israelische als auch palästinensische Betriebe. Bis vor Kurzem versorgte es 4.500 Bewohner Gazas mit Arbeit. Wird Olmerts Drohung Realität, handelt es sich dabei um die erste praktische Umsetzung des Rückzugsplans, den die Sharon-Regierung am 06. Juni 2004 angenommen hat. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__49/rückzug_à_la_sharon Assaf Adiv http://www.challenge-mag.com/de/artikel__49/rückzug_à_la_sharon Thu, 01 Jul 2004 00:00:00 +0300 Imperialistische Irrtümer Ende Mai 2004, in „60 Minutes“, einer Sendung von CBS, geißelte der frühere US-General Anthony Zinni den amerikanischen Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und seine neokonservativen Kreise wegen ihrer falschen Vorstellungen über den Krieg im Irak. Zinni hatte diese Ansichten bereits in einem Buch mit dem Titel „Battle Ready“ veröffentlicht, Co-Autor war Tom Clancy. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__27/imperialistische_irrtümer Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__27/imperialistische_irrtümer Thu, 01 Jul 2004 00:00:00 +0300 Meretz – von Rabin zu Sharon Während der Vorbereitungen für die Wahlen 1992 schlossen sich drei kleine zionistische Linksparteien zusammen und gründeten Meretz (Kraft). http://www.challenge-mag.com/de/artikel__55/meretz_–_von_rabin_zu_sharon Hadas Lahav http://www.challenge-mag.com/de/artikel__55/meretz_–_von_rabin_zu_sharon Thu, 01 Jul 2004 00:00:00 +0300 Die Kraft des Wortes Eine einzigartige Theatergruppe hat sich in Nazareth zusammengefunden. Sie besteht aus zehn Bauarbeitern, sämtlich Mitglieder des Workers Advcie Center (WAC). Auf dessen 1. Mai Feier in Haifa führten sie die ersten Ergebnisse ihrer Arbeit vor: ein selbst verfaßtes Stück mit dem Titel “Wer sind wir?” Mit Werkzeugen auf ihre Essensdosen trommelnd traten die Schauspieler aus der Zuschauerschaft heraus auf die Bühne. Dort versammelten sie sich und begannen Geschichten von ihrer Arbeit zu erzählen. Jede der Geschichten entwickelte sich zu einer Theaterszene. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__53/die_kraft_des_wortes Michal Freedman http://www.challenge-mag.com/de/artikel__53/die_kraft_des_wortes Thu, 01 Jul 2004 00:00:00 +0300 Diskriminierung und Ausbeutung in der Bauindustrie Eine Gruppe von vierzehn Gewerkschaftern aus sieben europäischen Ländern hat vom 25. April bis 01. Mai 2004 Israel und die besetzten Gebiete besucht, unter ihnen zwei Delegierte des Arbeitskreis Internationalismus, IG Metall Verwaltungsstelle Berlin. Zweck der Delegationsreise war es, die Arbeitssituation von Arbeitsmigranten und Palästinensern, sowohl jenen aus den Israel als auch denen aus den Besetzten Gebieten, zu untersuchen. Die Reise Besuch war vom Workers Advice Center (WAC) – Ma’an organisiert worden. Dies ist eine gekürzte Fassung des Arbeitspapiers, das die Delegation als Grundlage für ihren Abschlussbericht gewählt hat. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__58/diskriminierung_und_ausbeutung_in_der_bauindustrie http://www.challenge-mag.com/de/artikel__58/diskriminierung_und_ausbeutung_in_der_bauindustrie Sat, 01 May 2004 00:00:00 +0300 Checkpoint Tod 7Uhr früh am Donnerstag, den 12. Februar 2004. Einer nach dem Andern erreichen Männer aus Gaza am Sammelpunkt für Tagelöhner in Jaffa. Sie sind die wenigen Glücklichen, denen es an diesem Morgen gelungen ist, den Checkpoint Erez, den sie Checkpoint Tod nennen, am nördlichen Ende des Gazastreifens zu passieren. Tausende ihrer Kollegen sind zurückgeblieben, trotz der enormen Beträge, die sie für ihre Arbeitserlaubnis bezahlt haben. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__50/checkpoint_tod Asma Agbarieh http://www.challenge-mag.com/de/artikel__50/checkpoint_tod Mon, 01 Mar 2004 00:00:00 +0200 Das Kopftuch: Eine starrsinnige Reaktion auf die radikale Rechte Am 10. Februar 2004 entschied das französischen Parlament mit 494 zu 36 Stimmen, an staatlichen Schulen muslimische Kopftücher zu verbieten. Das Verbot gilt für alle sichtbaren religiösen Symbole, einschließlich Kipas und Kreuzen, doch die Kopftücher standen im Rampenlicht. Das wird im September in Kraft treten. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__52/das_kopftuch_eine_starrsinnige_reaktion_auf_die_radikale_rechte Manal Jabour http://www.challenge-mag.com/de/artikel__52/das_kopftuch_eine_starrsinnige_reaktion_auf_die_radikale_rechte Mon, 01 Mar 2004 00:00:00 +0200 Tausche Panzer gegen Arbeiter Am 11. April 2003 deckte Ruth Sinai in der Ha’aretz einen Deal zwischen Israels Militärindustrie, Ta’as, und der Türkei auf: Für 687 Millionen Dollar soll Ta’as für die Türkei 170 Pattonpanzer aufrüsten. Es handelt sich um den größten Waffenexport in der Geschichte des israelischen Verteidigungsministeriums. Er wird die engen strategischen Beziehungen der beiden Länder ganz ohne Zweifel stärken. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__46/tausche_panzer_gegen_arbeiter Khitam Na’amneh http://www.challenge-mag.com/de/artikel__46/tausche_panzer_gegen_arbeiter Thu, 01 Jan 2004 00:00:00 +0200 Einheimische Arbeiter und Arbeitsmigranten machen gemeinsame Sache Das Workers Advice Center (Ma’an) und die Hotline für Arbeitsmigranten fordern, daß die Regierung von Israel damit aufhört, den Import weiterer Arbeitsmigranten (ausländischer Arbeiter) genehmigen. Wir haben zwei Ziele: den Handel mit Arbeitsmigranten, die behandelt werden wie Sklaven, abzustellen und die Rückkehr der verdrängten einheimischen Arbeitskräfte (insbesondere Araber) in den Arbeitsmarkt zu fördern. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__47/einheimische_arbeiter_und_arbeitsmigranten_machen_gemeinsame_sache http://www.challenge-mag.com/de/artikel__47/einheimische_arbeiter_und_arbeitsmigranten_machen_gemeinsame_sache Thu, 01 Jan 2004 00:00:00 +0200 Flirt mit dem Antisemitismus So wie die israelische Gewalt in den palästinensischen Gebieten wächst, so wächst auch der Flirt der arabischen Meinungsmacher, der Schriftsteller, Journalisten und Künstler, mit dem Antisemitismus. Die Protokolle der Weisen von Zion (eine zaristische Fälschung, oft von Hitler zitiert, die die Juden der Verschwörung zur Erlangung der Weltherrschaft bezichtigt) verkaufen sich auf den Straßen der Westbank und in arabischen Hauptstädten wie warme Semmeln. Eine Fernsehserie, die auf den Protokollen basiert, hat im letzten Jahr während des Ramadan in Ägypten alle Einschaltquoten gebrochen. In diesem Jahr gab der libanesische Hizb’ollah-Sender im Ramadan al-Shatat („Diaspora“) den Vorzug; es wiederholte die Vorstellung einer geheimen jüdischen Weltregierung. Alte Theorien tauchen in neuer Gestalt wieder auf und leugnen jeglichen Unterschied zwischen Zionismus und Judaismus. Sie bereiten den Boden für unmoralische (und unrealistische) Lösungen, wie die Unterstützung von Selbstmordanschlägen gegen Juden, als einziges Mittel, den Zionismus zu besiegen. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__51/flirt_mit_dem_antisemitismus Asma Agbarieh http://www.challenge-mag.com/de/artikel__51/flirt_mit_dem_antisemitismus Thu, 01 Jan 2004 00:00:00 +0200 Ungebremster Kapitalismus Am 08. September 2003 hat Israelis Finanzminister Benjamin Netanyahu seinen Haushaltsvorschlag für das Jahr 2004 vorgestellt, der angeblich die Wirtschaft neu beleben soll. Die Überschriften entstammen direkt dem amerikanischen Konservatismus. Sie beinhalten die Privatisierung öffentlicher Betriebe, die Aufhebung staatlicher Monopole und den Übergang von Sozialhilfe zu Beschäftigung. Seinem Rezept zufolge wird ein tiefer Einschnitt in den Regierungshaushalt zusammen mit Steuererleichterungen für das Kapital neue Investitionen fördern. Dies wird die Wirtschaft voranbringen, die Nachfrage steigern und neue Jobs schaffen. Netanyahu behauptet, die Kürzungen im Haushalt 2003 hätten bereits Früchte getragen. Der Haushalt für das Jahr 2004 werde den positiven Trend verstärken. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__42/ungebremster_kapitalismus Assaf Adiv http://www.challenge-mag.com/de/artikel__42/ungebremster_kapitalismus Sat, 01 Nov 2003 00:00:00 +0200 Das Genfer Abkommen - Außerhalb von Zeit und Raum Der Palästinensischen Autonomiebehörde nahestehende Palästinenser sowie Mitglieder der israelischen Linken, alle ohne offizielles Amt, haben einen detaillierten Entwurf eines Friedensvertrags unterzeichnet. Finanziert hat diese Übung, die als Genfer Abkommen bekannt geworden ist, die Schweiz. Auf israelischer Seite spielte Yossi Beilin, ehemaliger Führer der Arbeitspartei und einer der Architekten der Verträge von Oslo, die Hauptrolle. Sein palästinensisches Gegenstück war Yasser Abed Rabo, der frühere Informationsminister der Palästinensischen Autonomiebehörde http://www.challenge-mag.com/de/artikel__28/das_genfer_abkommen_-_außerhalb_von_zeit_und_raum Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__28/das_genfer_abkommen_-_außerhalb_von_zeit_und_raum Sat, 01 Nov 2003 00:00:00 +0200 Hamas im Wunderland Noch nie ist Hamas so heftig umworben worden wie in den Wochen, die dem Gipfel in Akaba vorausgingen. Die Roadmap fordert sofortige Ruhe. In diesem Zusammenhang ist die militante islamische Gruppe entscheidend. Die Palästinensische Autonomiebehörde, die PA, unter Abu Masen hat klargestellt, daß sie Hamas aus innerpalästinensischen Gründen nicht gewaltsam entwaffnen kann. Letztere muß mitspielen. Sie hält die Lösung des Rätsels in den Händen: Können 33 Monate Intifada durch einen neuen diplomatischen Versuch ersetzt werden? http://www.challenge-mag.com/de/artikel__34/hamas_im_wunderland Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__34/hamas_im_wunderland Tue, 01 Jul 2003 00:00:00 +0300 Euphorie und Realität Der israelische Premierminister Ariel Sharon hat sein einnehmendes, palästinensisches Gegenstück Abu Mazen vor kurzem als „Küken, das auf seine Federn wartet“ beschrieben. Das Sprießen der Federn dauerte nicht lange. Zwei Wochen später lud Sharon das koschere Hühnchen mit dessen engsten Verbündeten in das an sein Jerusalemer Büro angrenzende Kabinett. Yasser Arafat ist nie im hellen Tageslicht durch die Vordertür dort eingetreten, um den israelischen Premier zu treffen. Sie saßen im gleichen Raum, in dem sich nach einem Anschlag die Minister den Kopf zerbrechen, um Maßnahmen zu finden, die sie noch nicht gegen die Palästinenser ausprobiert haben. Diese Tage sind noch nicht so lange vorbei und mögen wieder heraufdämmern, doch während dieser Text entsteht, reißt eine trügerische Euphorie die Wolken auf, die über diesem Land hängen. Die palästinensischen Fraktionen haben ein Waffenstillstandsabkommen (hudna) unterzeichnet. Über allem liegt eine bange Stille. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__29/euphorie_und_realität Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__29/euphorie_und_realität Tue, 01 Jul 2003 00:00:00 +0300 Ausbeutung in Nazareth Nazareth, Israels größte arabische Stadt, hat ein lebhaftes Geschäftszentrum. Schicke Angestellte und Verkäuferinnen bevölkern seine Büros und Läden. Geschniegelte Chefs, die mit Abschlüssen in Jura, Ingenieurwesen oder als Steuerberater werben, verströmen den gleichen Eindruck von Professionalität wie in anderen israelischen Städten. Aber die Bande der Tradition werden durch einen Wechsel der Kleidung nicht gelockert. Der neue Stil kaschiert die Ausbeutung der arabischen Frauen durch arabische Männer. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__43/ausbeutung_in_nazareth Orit Soudry http://www.challenge-mag.com/de/artikel__43/ausbeutung_in_nazareth Tue, 01 Jul 2003 00:00:00 +0300 Große Erwartungen bei der israelischen Linken Amerikas Marsch gegen den Irak hat Erschütterungen ausgelöst, die die Linke in der ganzen Welt aufgeweckt hat. Millionen von Protestierenden sind auf die Straße gegangen, darunter viele Durchschnittsbürger, die noch nie zuvor demonstriert hatten. Die imperiale Arroganz des Weißen Hauses hatte breite Ablehnung hervorgebracht. Nicht so jedoch in Israel. Nicht einmal bei den Linken. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__30/große_erwartungen_bei_der_israelischen_linken Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__30/große_erwartungen_bei_der_israelischen_linken Thu, 01 May 2003 00:00:00 +0300 Demokratie auf den Bajonetten Seit der israelischen „Operation Schutzschild“ hat sich die Karte des Nahen Ostens verändert. Israel hat die palästinensischen Gebiete wiederbesetzt und Yasser Arafat isoliert. Es hat Neuwahlen abgehalten, die die Rechte gewonnen hat. Das Amt des palästinensischen Premierministers wurde geschaffen, das Regime Saddam Husseins ist gefallen und die USA haben mit der kolonialistischen Besatzung des Irak begonnen. All dies hat Auswirkungen auf den israelisch-palästinensischen Kriegsschauplatz. Unter Amerikanern, Israelis und auch den Europäern besteht jetzt Konsens, daß die dort herrschende Anarchie ein Ende finden muß. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__35/demokratie_auf_den_bajonetten Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__35/demokratie_auf_den_bajonetten Thu, 01 May 2003 00:00:00 +0300 Eine gefährliche neue Ära Der Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahre 1990 zog eine Reihe von Kriegen nach sich, zunächst 1991 am persischen Golf, dann 1995 auf dem Balkan. Nun folgt ein weiterer Krieg, wieder am Golf, aber dieser ist anders. Wenn er kommt (und wenn Du diese Worte liest, kann es schon so weit sein), wird er gegen den Willen der Welt geführt, den zehn Millionen Demonstranten am 15. Februar zum Ausdruck gebracht haben. Stattfinden wird er auch gegen den Willen der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__57/eine_gefährliche_neue_Ära Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__57/eine_gefährliche_neue_Ära Sat, 01 Mar 2003 00:00:00 +0200 Eine Mauer durch arabische Familien Am 31. Juli hat die Knesset das Staatsbürgerschaftsgesetz von 1952 so geändert, dass es nun mit Israelis verheirateten Antragstellern, die aus der Westbank oder Gaza stammen, die Staatsbürgerschaft verweigert. Die Änderung soll zunächst ein Jahr lang gelten und dann zur Verlängerung vorgelegt werde. Sie betrifft bereits jetzt mehr als 20.000 Familien und schränkt die Heiratsaussichten zahlreicher anderer ein. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__36/eine_mauer_durch_arabische_familien Michal Schwartz http://www.challenge-mag.com/de/artikel__36/eine_mauer_durch_arabische_familien Wed, 01 Jan 2003 00:00:00 +0200 Israel, Amerika und der Krieg Der amerikanische Präsident George W. Bush erhält aus Israel volle Rückendeckung für den bevorstehenden Krieg gegen den Irak. Von Linken und Rechten wird er gelobt. Die Presse schlägt den Rhythmus dazu. Tauben in der palästinensischen Frage werden zu Falken, wenn es um den Irak geht. 40 % der israelischen Öffentlichkeit befürworten einen nuklearen Gegenschlag, falls der Irak chemische oder biologische Waffen gegen sie einsetzt, selbst wenn diese die Existenz des Staates nicht wirklich bedrohen. Folgsam stellen sich die Israelis auf, um ihre Gasmasken abzuholen. Die Notwendigkeit des Krieges scheint so offensichtlich, daß nicht eine einzige Diskussion darüber stattgefunden hat, weder in der Knesset noch im Kabinett. Im Falle eines Krieges wird höchstwahrscheinlich Israel das Land sein, daß Iraks Zorn zu spüren bekommt. Trotzdem unterstützen die Israelis Bushs Krieg sogar noch mehr als die Amerikaner. Dies ist um so auffälliger, als dieses Thema in der übrigen Welt, einschließlich Amerika, heiße Debatten hervorruft. Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder ist wegen seines unerschütterlichen Widerstands gegen den Krieg gegen den Irak wiedergewählt worden. Während dieser Text entsteht, drohen Frankreich und Russland im UN-Sicherheitsrat mit einem Veto gegen eine von den USA eingebrachte Resolution, die bei einer Behinderung der Waffeninspektoren zum sofortigen Krieg gegen den Irak ermächtigen soll. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__37/israel_amerika_und_der_krieg Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__37/israel_amerika_und_der_krieg Fri, 01 Nov 2002 00:00:00 +0200 Deportation in der Teetasse Eine Tasse Tee soll man nicht unterschätzen. In Amerika zeigte eine Teeparty in Boston vor einigen hundert Jahren große Wirkung und in der ersten Augustwoche dieses Jahres hat der Tee in Israel Geschichte geschrieben. Es geschah in einem weißen, vollklimatisierten Wohnwagen, der in der Nähe der Westbanksiedlung Bethel als Militärgerichtsgebäude dient, und die Frage war, ob drei Bewohner der Gegend um Nablus in den Gazastreifen deportiert werden sollten. Bei diesen handelte es sich um Kifah Ajouri (35), seine Schwester Intisar (34) und Abed al-Nasser Assida (359 Der Befehlshaber des mittleren Abschnitts, in dem auch die Westbank liegt, hatte angeordnet, daß die drei die nächsten beiden Jahre unter der Aufsicht der Palästinensischen Autonomiebehörder (PA) in Gaza verbringen sollten. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__48/deportation_in_der_teetasse Yossi Wolfson http://www.challenge-mag.com/de/artikel__48/deportation_in_der_teetasse Sun, 01 Sep 2002 00:00:00 +0300 Die Bulldozer kamen zweimal zu Salameh Seit 1948 hat sich die arabische Bevölkerung in Israel versiebenfacht. In der gleichen Zeit ist ihr Anteil am Boden um 84 % gesunken. Man geht davon aus, daß sich die Zahl der Araber in Israel in den nächsten zwanzig Jahren verdoppeln wird. Bereits jetzt hat der Mangel an Land Überbevölkerung und Verzweiflung zur Folge. Die zionistische Politik hindert die Araber daran, in jüdische Städte zu ziehen. Aus diesem Grund müssen sie innerhalb der Grenzen ihrer Dörfer eine Lösung finden. Der Bedarf an Baugenehmigungen ist enorm, doch Israel bewilligt sie selten. Allein in Galiläa haben die Behörden Anweisung, über 12.000 Häuser abzureißen. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__45/die_bulldozer_kamen_zweimal_zu_salameh Samya Nasser http://www.challenge-mag.com/de/artikel__45/die_bulldozer_kamen_zweimal_zu_salameh Sun, 01 Sep 2002 00:00:00 +0300 Revolution und Tragödie Wir haben schon oft für eine andere palästinensische Führung plädiert – nicht, um das klarzustellen, für die gefügige Ausführung, wie sie die USA und Israel gern hätten, sondern für eine Führung, die für die Rechte der Palästinenser eintritt. Ein Blick auf die erste Intifada zeigt, wie sich eine solche Führung entwickelt. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__39/revolution_und_tragödie Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__39/revolution_und_tragödie Mon, 01 Jul 2002 00:00:00 +0300 Amram Mitzna: Der neue Ritter der Linken Die Meinungsumfragen vom August 2002 hatten Amram Mitzna für die Vorwahlen am 19. November einen herausragenden Sieg vorausgesagt. Tatsächlich hat er % der Stimmen gewonnen. Ben Eliezer erhielt nur Angefeuert von anderen Bürgermeistern, Parlamentsmitgliedern, Parteiaktivisten und Wirtschaftsmogulen sowie mit Unterstützung der gesamten israelischen Linken tritt der neue Ritter hervor, die schöne Maid Arbeitspartei zu retten, die unter den Ruinen der Osloer Verträge zerschmettert liegt. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__38/amram_mitzna_der_neue_ritter_der_linken Hadas Lahav http://www.challenge-mag.com/de/artikel__38/amram_mitzna_der_neue_ritter_der_linken Mon, 01 Jul 2002 00:00:00 +0300 Ritter der Apokalypse Um die Notwendigkeit, Saddam Hussein zu stürzen, erneut zu beschwören, hat die Bush-Regierung nur einen Verbündeten: Israel. Von dem Bündnis von 1991 ist nichts übrig geblieben, doch Washington und Tel Aviv betrachten den Nahen Osten mit gleichen Augen. Die Augen gehören der militanten Rechten. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__31/ritter_der_apokalypse Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__31/ritter_der_apokalypse Mon, 01 Jul 2002 00:00:00 +0300 Die palästinensische Tragödie geht weiter Wer füllt das Vakuum?]] http://www.challenge-mag.com/de/artikel__40/die_palästinensische_tragödie_geht_weiter Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__40/die_palästinensische_tragödie_geht_weiter Wed, 01 May 2002 00:00:00 +0300 Während Palästina brennt Nachdem wir eine E-Mail mit der Nachricht verschickt hatten, daß wir unsere Website auf den neuesten Stand gebracht haben, erhielten wir vor einigen Tagen die folgende Antwort eines libanesisch-amerikanischen Freundes: „Klingt etwas merkwürdig. Palästina brennt und Ihr bringt Eure Website auf den neuesten Stand.“ http://www.challenge-mag.com/de/artikel__32/während_palästina_brennt Roni Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__32/während_palästina_brennt Wed, 01 May 2002 00:00:00 +0300 Nie mehr Sklaven der Erinnerung Militärische Werte gehören zum israelischen Bildungswesen wie die Multiplikationstabellen. Nichtsdestotrotz ist es einigen Highschool-Schülern gelungen, andere Gedanken zu entwickeln. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__44/nie_mehr_sklaven_der_erinnerung Orit Soudry, Tamar Glezerman http://www.challenge-mag.com/de/artikel__44/nie_mehr_sklaven_der_erinnerung Wed, 01 May 2002 00:00:00 +0300 Grenzveränderungen unter dem Vorwand der Sicherheit Um die einseitige Abtrennung vom größten Teil der Westbank durchzuführen, hat Israel mit dem Bau einer Kombination aus Zaun und Mauer begonnen. Die Arbeiten wurden am 13. Juni, wenige Tage bevor die Regierung diesem Plan zustimmte, aufgenommen. Der längste Teil der Barriere befindet sich auf palästinensischem, nur kurze Strecken verlaufen auf israelischem Gebiet. Das erste Stück wird sich auf 110 Kilometer von Salem, einem arabischen Dorf nordöstlich von Umm Al-Fahm, bis Kufr Kassem im südlichen Dreieck erstrecken. Bei seiner Fertigstellung wird der Zaun eine Gesamtlänge von 360 km haben. Führungskräfte des israelischen Sicherheitsapparats schätzen die Kosten auf etwa eine Million US-Dollar pro Kilometer, einschließlich der elektronischen Ausrüstung. Die Barriere wird größtenteils aus Stacheldraht und Stahlpfählen bestehen. In einigen Abschnitten, z.B. in der Nähe jüdischer Städte, wird eine acht Meter hohe Betonwand aufgestellt. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__41/grenzveränderungen_unter_dem_vorwand_der_sicherheit Michal Schwartz http://www.challenge-mag.com/de/artikel__41/grenzveränderungen_unter_dem_vorwand_der_sicherheit Fri, 01 Mar 2002 00:00:00 +0200 Ideologien auf dem Prüfstand Beim Golfkrieg von 1991 handelte es sich um einen Kampf zwischen dem amerikanischen Imperialismus und den Überresten der arabischen Nationalbewegung. Der kürzliche Krieg in Afghanistan hingegen war ein Zusammenstoß zwischen dem amerikanischen Globalisierungssystem und dem islamischen Fundamentalismus, geführt durch Osama Bin Landen. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__59/ideologien_auf_dem_prüfstand Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__59/ideologien_auf_dem_prüfstand Tue, 01 Jan 2002 00:00:00 +0200 Afghanischer Bumerang Bis vor kurzem hatte der Name ”Afghanistan” für viele einen exotischen Klang, nicht allerdings für US-Politiker. Gegen die Sowjetunion schürten sie ein Jahrzehnt (1979-1989) lang den Krieg in Afghanistan und trugen damit zu deren späteren Zusammenbruch bei. Man könnte sagen, dass die neue Weltordnung ihren Anfang in diesem trostlosen Lande nahm, obwohl sie ihren Höhepunkt wenig später im Golfkrieg erreichte. http://www.challenge-mag.com/de/artikel__56/afghanischer_bumerang Yacov Ben Efrat http://www.challenge-mag.com/de/artikel__56/afghanischer_bumerang Tue, 01 Jan 2002 00:00:00 +0200